Es begrüßt Sie der Trägerverein Lichtenrader Volkspark e.V.

 

1979 wurde die Parkbepflanzung durch eine Bürgerinitiative begonnen. 1981 wurde der Verein gegründet, seit 40 Jahren kümmert sich der Trägerverein um Anlage, Pflege und Erhalt des Parks. Eine naturnahe Gestaltung und die Schaffung von Lebensräumen für heimische Tiere und Pflanzen ist unser Anliegen. Wir führen damit den womöglich weltweit einzigen Naturpark, in rein bürgerschaftlichem Engagement, ohne regelmäßige staatliche Unterstützung.

 

Von Bürgerinnen und Bürgern für Sie, seit 1981.

 

 

Gefällt Ihnen unsere Webseite? Über Anregungen und Fragen oder einfach eine Rückmeldung zu Ihrem Besuch oder unserer Webseite freuen wir uns.

 

 

Wir haben uns entschlossen, während der Corona Pandemie keine neuen Interessierten einzuarbeiten. Wir bitten um Verständnis.

Podcast der Linken Tempelhof-Schöneberg

Der Vereinsvorstandsvorsitzende Wolfgang Spranger im Interview.

Ferienprogramm im Volkspark

Wegreparatur in Bewegung

Ein Platz für Norbert Junge

40 Jahre gibt es den Trägerverein Lichtenrader Volkspark e.V. "Am 10.6.1981 unterschrieb Norbert Junge im Bezirksamt Tempelhof den Pachtvertrag für unseren Park", so beschreibt es Erika Ladwig, die seit 40 Jahren Mitglied ist. Im Vorfeld hat er sich stark gemacht, damit der Park überhaupt entstehen konnte. Auch die Partnerschaft mit dem Landkreis Cham ist ihm zu verdanken. Das war uns Grund genug, einen Platz im Volkspark nach ihm zu benennen. Am Samstag, den 12.6.2021 kamen seine beiden Söhne Christian und Thorsten, Familie und Freunde, sowie einige der Unterstützerinnen des Volksparks und die Bezirksbürgermeisterin enthüllte das Namensschild. Da er auch SPD-Mitglied gewesen ist, ließen es sich Melanie Kühnemann-Grunow, ihre Mutter Ingrid Kühnemann und Kevin Kühnert ebenfalls nicht nehmen, Norbert Junge zu gedenken. Zuvor waren in aller Frühe Stauden zum Schmuck des Platzes gepflanzt worden. Es war ein schöner Tag, den wir gemeinsam begangen haben. Dankeschön an alle, die dabei waren. (Die Rechte an den Fotos haben Birgit Helmlinger und  Marlies Königsberg).

Gunnar Thiem- Das Interview auf youtube!

Benny baut "Bennys"hecken

Weil unser junges Mitglied Benni Timm sich so intensiv um den Bau von Benjeshecken im Park kümmert, haben wir uns kurzfristig entschieden, diese Form der natürlichen Begrenzung in "Bennys"hecken umzutaufen ;-) . Schauen Sie, wie er ackert.

Wie entwickelt sich die Wildblumenwiese?

Im Herbst 2019 wurde der von Giersch und Brombeeren überwucherte Platz, der einer Waldlichtung gleicht vom unerwünschten Bewuchs befreit. Beete wurden angelegt, diese mit einheimischen Wildkräutern bepflanzt. Im Winter 2020 wurden die Beete erweitert und Wildblumensamen eingesät. Im Mai 2021 blühen die  Einjährigen, v.a. Schmetterlingsblütler wie Erbsen und Bohnen und Inkarnatklee. In den anderen Beeten sind die Pflanzen deutlich kräftiger und mehr geworden. Die Margariten haben sich ausgebreitet und es gibt einen ca. 10%igen Artenzuwachs. Wir greifen mäßig ein, indem wir das zu viel an gleichen Pflanzen z.B. Rainfarn, Schöllkraut und Brombeeren entfernen. Mitte Juni wurde die kleine Wiese mit der Sense gemäht. Das verhindert die Verdichtung des Bodens durch schwere Maschinen und den zu kurzen Abschnitt (bei gewöhnlichen Rasenmähern), was zur Austrocknung des Bodens und zum Abrasieren vorhandener Blattrosetten führen würde. Vielen Dank für deinen Einsatz, Dieter! So bekommen die Samen der zwei- und mehrjährigen Pflanzen Licht und keimen (hoffentlich). Im nächsten Jahr wird die "Wiese" ihr Gesicht wieder komplett verändert haben. Es wird Jahre dauern, bis die Gesamtfläche mit den Pflanzen besiedelt ist, die dort gerne leben. Diese biologische Gemeinschaft wird den Giersch und vielleicht auch die Brombeeren auf Dauer fernhalten. Wir werden dann nur noch 2mal im Jahr mähen.

So baut man Nisthilfen für Wildbienen selbst

Dani Pelagatti hat mir schon bei mancher Artenbestimmung auf Facebook geholfen. Er hat selbst einen wunderschönen, großen Naturgarten in der Schweiz. Hier erklärt er, wie man einfache Nisthilfen ganz leicht selber herstellen kann. Das kostet fast nichts und wird von den Tieren lieber angenommen, als die teuren und nur für wenige Arten nutzbaren Bienenhotels, die der Handel anbietet.

Der Kiezblog Lichtenrade- immer das Neueste, auch aus dem Volkspark

Bezirksstadtrat Herr Oltmann und das Quartiers-management Nahariyastraße im Volkspark

Alle Rechte der Fotos dieses Besuches liegen bei © Gerald Backhaus 2021.

Am 18.5.2021 haben unsere Vorstandsmitglieder (Foto von links Gunnar Thiem, Bernd Förster und Wolfgang Spranger) den Bezirksstadtrat Jörn Oltmann ( Foto: dritter von links) als  Stellvertretenden Bezirksbürgermeister und Leiter der Abteilung Stadtentwicklung und Bauen und Peter Pulm, Kadriye Karci vom Quartiersmanagement Nahariyastraße und Fr. Lippert vom Bezirksamt, Abt. Stadtentwicklung begrüßt. Es fand eine Begehung unseres Parks statt. Dabei haben sich die Beteiligten über die Entstehungsgeschichte des Parks und die Zukunft, auch in Kooperation mit dem Quartiersmanagement ausgetauscht. Wir bedanken uns für das Interesse.

Zum Tag der Artenvielfalt

Kleine Tiere werden leicht übersehen, im Vorübergehen. Dass ein Blick darauf sich lohnt, mögen diese Fotos demonstrieren. Durch Anklicken kann man sie groß sehen.

Von links oben nach rechts unten: Blattwespe, 7-Punkt-Marienkäfer, Blattschneiderbiene, rote Mauerbiene, Märzfliege,  Fleischfliege,  asiatischer Marienkäfer, gemeine Feuerwanze, Schnellkäfer, Aurorafalter (Männchen), Frühlings-Seidenbiene, Langhornbiene, Feld-Blattwespe, Glanzrüssler, Spannerraupe, Schnellkäfer, Aurorafalter, Fleischfliege, 7-Punkt-Marienkäfer,  C-Falter, Gespinstmotten Raupennest, k.A., schwarzer Marienkäfer, k.A., Krabbenspinne.

Müllentsorgung im Volkspark- Neuigkeiten!

Jahrzehntelang war es ein ungelöstes Problem: die Vereinsmitglieder mussten den öffentlichen Müll privat entsorgen. Dank an drei unserer Aktiven Karin, Gunnar und Dieter, die sich der Sache angenommen haben.

 

Wir haben jetzt von unserer Bezirksbürgermeisterin, Frau Schöttler eine private Spende erhalten, die uns für ein Jahr eine schwarze 240l Mülltonne finanziert.

Ganz großes Dankeschön an  Frau Schöttler.

Frau Melanie Kühemann- Grunow hat soeben eine Spende für das zweite Jahr der Entsorgung zugesagt. Herzlichen Dank auch an Sie, Frau Kühnemann!

 

Wir hoffen auf  weitere Unterstützung, um diese Tonne auf Dauer vom Bezirksamt bezahlt zu bekommen.

Dokumentation des Nahariyakiezes

Der Fotograf Marvin Systermans erstellt Porträts von Bewohner:innen des Nahariyakiezes und des Volksparks. Er interviewt und fotografiert dafür Bewohner:innen und Akteure im Kiez. Es wird Ende des Jahres eine Ausstellung im Gemeindehaus geben. Unterstützt wird er dabei vom Bezirksamt Tempelhof- Schöneberg, Sozialraumkoordination und der Evangelischen Kirchengemeinde vor Ort. Bitte melden Sie sich, wenn Sie Lust auf schöne Fotos und Interesse am Erzählen Ihrer Geschichte haben bei Marvin Systermans Tel. 0177 7169774 oder per e-mail contact@msystermans.com. 

Foto: Marvin Systermans

Weitere Infos finden Sie auf Herrn Systermans Webseite:

Sturmschadenbeseitigung

Durch die Sturmböen Anfang Mai waren im Volkspark mehrere Bäume umsturzgefährdet. Zum Schutz unserer Besucher:innen wurden sie gefällt und die Äste in den Werkhof transportiert. Dort werden sie zu Häckselmaterial für die unbefestigten Wege im Park. Die Stämme werden als Abgrenzung zwischen Wegen und Pflanzenbereichen verwendet. Teilweise lassen wir das Totholz auch als wertvolles Biotop für Kleinstlebewesen und Pilze liegen.

Die Berliner SPD im Volkspark

Heute haben uns Frau Schöttler, unsere Bezirksbürgermeisterin mit Frau Kühnemann (MdA) und Herr Kühnert (Kandidat für den Bundestag) besucht. Wir sind gemeinsam in entspannter Atmosphäre durch unseren Park spaziert. Dabei konnten wir den Politiker:innen unsere Arbeit präsentieren und haben Zusagen für die Unterstützung unserer Arbeit erhalten. So hat Frau Schöttler angeregt, für die geplante Wildgehölzhecke am westlichen Ende der Festwiese BVV Sondermittel zu beantragen, um uns bei der Finanzierung der Hecke unter die Arme greifen zu können. Diesen Vorschlag haben wir gerne aufgegriffen und in die Tat umgesetzt. Jetzt hoffen wir auf Bewilligung des Geldes. 

Danke für den Besuch und kommen Sie gerne wieder!

Die Streuobstwiese wird zu neuem Leben erweckt update

Nachdem die Obstwiese über die Jahre, wegen zu wenig Aktiver, vernachlässigt worden war, haben Erika und Doris sich an die Wiederbelebung gemacht: Die Baumscheiben wurden gesäubert, freigelegt und mit insektenfreundlichem Wildblumensamen bepflanzt. Ziel ist es, in ein paar Jahren,  eine blühende Streuobstwiese zu haben. Hier ein paar Bilder vom Juli 2021, die ersten Blumen blühen.

Wir bitten zur Unterstützung des Projektes, unsere Besucher auf den Wegen zu bleiben und ihre Hundehinterlassenschaften im Müll zu entsorgen. Leider räume ich jede Woche zweimal große Hundehaufen mit und ohne Tüte direkt aus den Beeten (s. Foto). Die Beete sind umgewühlt und die Bepflanzung heraus gerissen. Die ganze Arbeit an dieser Stelle umsonst. Sollten wir nachvollziehen können, wessen Hund dies war, sprechen wir dem Besitzer einen Parverweis aus. Wir appellieren an die Hundebesitzer, auf ihre Tiere zu achten und unsere Arbeit nicht zu zerstören. 

Schönes Video über den Volkspark

Danke an Heinz Köppe für diesen tollen Film!

Von der Wabe bis zum Honig

In dieser Holzhütte duftet es nach Honig und Blumenwiese. Davor stehen links die gefüllten Waben in den Kunststoffkisten. Rechts sieht man leere Bienenkästen. In der Hütte werden zunächst die Waben mit einer extra Gabel von den Wachsdeckeln befreit.  Dann werden die Wabenrähmchen in die Zentrifuge gestellt und durch Schleudern vom Honig befreit. Durch den Ablaufstutzen kann er anschließend über ein Sieb in große Eimer gefüllt werden. Wer will, kann den Volksparkhonig bei uns zu den Arbeitszeiten (Mi und Sa 9-13:00 Uhr) erwerben.

So sieht unser Reptilien- und Wildbienenbiotop jetzt im Sommer aus

Trockenmauer, Igelburg, Sandplatz und Blühpflanzen am Container und auf den Seitenstreifen

Die Bepflanzung und damit das Futter für Insekten ist sehr gut angewachsen und hat sich ausgebreitet. Das Totholz beginnt bereits zu verrotten und der Sand wird für die bodenbrütenden Wildbienen bewuchsfrei gehalten. Spinnen und Asseln als Nahrung für die hoffentlich zuziehenden Eidechsen leben bereits in der Mauer und der Igelburg.

Benjeshecken bauen und Totholz schichten

Pfähle anspitzen, Material an Ort und Stelle schaffen, Pfähle einschlagen, Totholzäste sammeln und zwischen den Pfählen aufschichten- Totholzstämme werden gesammelt und zu Haufen gestapelt. Diese Arbeiten sorgen für ein "aufgeräumteres" Parkbild, ohne die Natur zu (zer-)stören. Verrottung ist möglich. Das Totholz bleibt vor Ort und bietet vilen Tieren Lebensraum. Wir hoffen auch, dass dadurch unsere Besucher:innen auf den Wegen bleiben.

Blüten im Volkspark

Unterstützung der Grünen am 19.09.2020

Am Samstag, den 19.09.2020 hatten wir viele Mitglieder der Ortsgruppe der Grünen zu unserer Unterstützung zu Gast im Volkspark.

Der Tag begann um 9:00 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück, das unsere Gäste mitgebracht hatten. So gestärkt, begannen wir danach in 5 Gruppen, die jeweils von einem aktiven Mitglieds des Trägervereins begleitet wurden, mit der Arbeit: Es wurde Müll gesammelt, in den Rabatten Unkraut gejätet, der Spielplatz auf Fallschutz geprüft, Totholz gesammelt und zu Benjeshecken gestapelt und auf unserem Wildblumenwiese wurden die Pflanzenfelder erweitert. d.h. massenweise Giersch und Wurzeln entfernt.

Alle gingen mit viel Elan und großem Spaß ans Werk. Es kam zu interessanten Gesprächen, wir haben neue Kontakte geschlossen und Einige sagten zu, gelegentlich zu kommen, um uns wieder zu unterstützen. Insgesamt war es ein gelungener Tag mit viel Freude und Lachen.

Die Mitglieder des Trägervereins Lichtenrader Volkspark e.V. bedanken sich nochmals herzlich bei allen, die mitgeholfen haben!

Schöne Entdeckung

Am Samstag, den 31.8.2019 von Dieter Genz im Volkspark entdeckt und auch im Jahr 2020 und 2021 sind sie wieder da gewesen:

Der Bergmolch (Ichthyosaura alpestris), Weibchen in Landtracht, ca 10 cm groß. Damit haben wir auch Amphibien im Volkspark.

Der Bergmolch besitzt eine aquatische Lebensweise, was so viel heißt wie: sind die Bedingungen günstig, lebt er im Wasser. Doch Bergmolche sind sehr anpassungsfähig und können bei trockener Witterung, z.B. unter feuchten Baumstämmen entsprechende Trockenperioden überdauern. In feuchten Nächten kommen sie aus ihren Verstecken, um zu jagen. Regenwürmer, Käfer, Asseln und andere kleine Tiere der Bodenregion stehen bei ihm auf der 'Speisekarte'. Im Flachland beginnt die aktive Phase nach der Überwinterung sehr zeitig. Schon Ende Februar / Anfang März machen sich die Bergmolche auf, um zu Gewässern in der Nähe zu wandern. (Quelle: http://www.amphibien-reptilien.com)

Mobile Möbel in der Bahnhofstraße 2019

Die Sitzgruppe in der Bahnhofstraße wurde von Wolfgang Spranger als Modell entworfen. Gunnar Thiem, Dieter Genz und er unterstützten auch beim Aufbau vor Ort. Inzwischen wurden die Bänke auch bepflanzt und von Besuchern angenommen. Ein dankenswerter Einsatz an dem viele Lichtenrader Freude haben.

Wie der Park vor 40 Jahren aussah

Vergleichen Sie markante Stellen mit heute! Es hat sich viel getan und das Aussehen der gesamten Gegend hat sich völlig verändert.

Kontakt

Vorstand:

Wolfgang Spranger

mobil (0162) 545 49 31

wolfgang.spranger@freenet.de

Gunnar Thiem 

mobil (0173) 601 55 79

es_ist_ich-gunnar@web.de

Bernd Förster

mobil (0176) 823 78 001

BerndGarten@googlemail.com

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